Was die Krise der Autoindustrie über das veränderte Verständnis von Wert zeigt
Die Krise der Autoindustrie ist nicht nur eine Krise von Verkaufszahlen, Margen und Marktanteilen. Sie verweist auf einen tieferen Wandel: Das Auto verliert seine frühere Selbstverständlichkeit als Träger von Freiheit, Status und Fortschritt. Technische Qualität, Größe oder Ausstattung reichen nicht mehr aus, um seinen Wert zu sichern. Entscheidend wird, ob Menschen ein Auto überhaupt noch als Gewinn für ihr Leben wahrnehmen. Genau darin zeigt sich ein Bruch, der über die Branche hinausweist: Herstellung und Wert fallen nicht mehr selbstverständlich zusammen.